Die Haarfarbe für den besonderen Look

Allgemeines vorab: Eine Färbung der Haare wird in der Regel vorgenommen, um dem Haar andere Farbnuancen zu geben. Eine Haarfärbung ist meist auch noch nach mehrmaliger Haarwäsche farbecht. Prägnante Farbänderungen des Haares kann man durch Blondiermittel oder permanenter Haarfarbe erreichen.

Darauf kommt es bei der Farbwahl an

Bevor man sich eine Farbe auswählt, sollte man überlegen, was man sich von der Haarfarbe wünscht und wie lange sie halten soll. Soll es nur kurzzeitig sein, kommen Tönungen, die sich langsam auswaschen, oder direkt auswaschbare Produkte infrage. Sollen bereits erste graue Haare abgedeckt werden, ist eine Coloration, die herauswächst, die bessere Wahl. Auf der sicheren Seite bewegt man sich, wenn man nahe an seinem Naturton bleibt – also nur ein bis zwei Nuancen heller oder dunkler färbt. Die eleganteste Wirkung entsteht dann, wenn die eigene Farbe durch die neue "nur" optimiert wird. Größere Farbsprünge, spezielle Strähnchen-Techniken oder Mischtöne sollte man dem Profi-Coloristen überlassen. Er kann genau analysieren, wie die Naturhaarfarbe ist und wie sich die neue darauf auswirkt. Einen guten Coloristen erkennt man übrigens auch daran, dass er sich ein Foto mit dem Wunschergebnis zeigen lässt, denn jeder interpretiert Haarfarben anders. Dann kann er auch gleich abschätzen, ob die erhoffte Nuance zum (Haut-)Typ passt und unter den gegebenen Voraussetzungen überhaupt machbar ist.

Das können die friseurexklusiven Profi-Produkte

Der Trick besteht darin, dass das Ergebnis nicht gefärbt aussieht, weil die neuen Farben durch raffinierte Reflexe satter wirken und das Haar einen schönen Glanz bekommt. Gearbeitet wird mit maßangefertigten Mischungen oder feinsten Strähnchen, die aufgepinselt werden. Dabei werden mehrere Töne verwendet, die nah beieinanderliegen und am Ende zu einem Gesamtbild "verschmelzen". Einen neuen Look bringen ebenso Ombré- und Ansatz-Techniken. Auch hier geht der Trend zum natürlicheren Aussehen, die Farbunterschiede sind nicht mehr so enorm und betragen höchstens drei Nuancen.

Erstes graues Haar! Und jetzt?

Reißt man ein graues Haar aus, wachsen sieben neue nach, heißt es. Nicht der einzige Grund, wieso Ausreißen die falsche Reaktion ist: Die modernen Färbetechniken machen es leicht, erste graue Haare loszuwerden

Wann der Körper die Produktion der Haarfarbstoffe einstellt, ist genetisch bedingt. Manche Menschen finden schon mit 20 Jahren graues Haar auf ihrem Kopf, andere haben noch im hohen Alter ihre ursprüngliche Farbe. Mehrere wissenschaftliche Arbeitsgruppen forschen intensiv an der Aufklärung der Haarergrauung und inwieweit auch Stress dabei beteiligt ist. In seltenen Fällen können auch Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme den vielschichtigen Ergrauungsprozess beschleunigen.

Graues Haar muss nicht sein - mit der richtigen Tönung

Aschblondes Haar lässt einzelne graue Haare sehr hübsch aussehen. Doch bei einem dunklen Naturton kann ein unvorteilhafter Salz-und-Pfeffer-Look entstehen, und je dicker die weißen Strähnen, desto mehr stechen sie ins Auge. Jung Beauty zeigt Ihnen sanfte Möglichkeiten der Gegenwehr: Blondinen haben es leicht, sich gegen Grau zur Wehr zu setzen. Einzelne graue Haare fallen bei ihnen kaum auf, deshalb reicht es zu Beginn, mit Strähnchen und Tönungen das Grau im Schach zu halten. Bei ehemals mittelblondem und braunem Haar können repigmentierende Präparate sehr gut helfen. Sie lagern keine künstlichen Pigmente im Haar an, sondern Farbvorstufen, die sich in die Pigmentlücken im ergrauten Haar einfügen und so den ursprünglichen Naturton wiederherstellen. Bis zu 50 Prozent der grauen Haare lassen sich in der Regel mit einer Intensivtönung abdecken. Dabei muss man beachten, dass die weißen Haare den Ton oftmals stärker annehmen als jene Haare, die noch ihrer natürlichen Pigmente enthalten. Sind die Haare komplett ergraut, empfiehlt sich eine Komplettfärbung in einem Ton, der etwas heller als der Naturton ist. Das wirkt harmonischer und lässt beim Nachwachsen einen weniger harten Ansatz entstehen. Sollen die grauen Haare nicht überdeckt werden, brauchen sie maßgeschneiderte Pflege. Farbpflege-Shampoos und Conditioner für weißes oder platinblondes Haar sorgen für einen kühlen Glanz und helfen, einen unerwünschten Gelbstich zu vermeiden, z.B. René Furterer Okara Silber Reflex Shampoo, American Crew Classic Grey Shampoo, Alpecin Medical Silver Tonic oder Schwarzkopf Bonacure Freeze Silver Shampoo.

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